Zettelspieß

Firlefanz und Widersinn

Die Merz-Truppe zerlegt sich, das Land und die EU ganz ohne äußeres Zutun

https://dawum.de/Bundestag/

Die­ser auf der Ber­li­ner Schau­büh­ne vor Selbstrüh­rung fast ver­ge­hen­de Bun­des­kanz­ler soll­te sich schleu­nigst samt sei­ner Bun­des­re­gie­rung dar­an machen, den ihm vor bald einem Jahr erteil­ten Auf­trag zu erfül­len. Soll­te er sich wei­ter­hin mit aben­teu­er­li­chen Kon­struk­tio­nen dar­an ver­he­ben wol­len, die Ukrai­ne zu ret­ten, wird er bin­nen eines Jah­res, spä­tes­tens, weg vom Fens­ter sein. Und das mit Recht.1

Für das, was da gera­de als »Frie­dens­plan« und die Zeit nach einem – in wei­ter Fer­ne lie­gen­den – Waf­fen­still­stand dis­ku­tiert wird, hat weder Merz ein Man­dat noch irgend­je­mand sonst im Bun­des­tag. Erst recht nicht die gran­di­os geschei­ter­ten Gry­nen. In Brüs­sel, die­sem über­grif­fi­gen, seit Jah­ren mise­ra­bel geführ­ten Abzo­cker-Moloch, erst recht nie­mand. Das geht so alles nicht.

Und wenn Merz oder jemand in sei­nem Umfeld, sich bei einem »Ukrai­ne-Plan« ernst­haft auf die Unter­stüt­zung der Trump-Misch­po­ke aus Washing­ton ver­las­sen will, dann ist er von allen guten Geis­tern verlassen.

Am Ende wird Merz nicht nur der Ukrai­ne nicht hel­fen, son­dern auch die EU ins­ge­samt spren­gen. Viel­leicht sogar die Rest-NATO gleich mit. Da braucht es gar kei­nen, der von außen dar­an dreht. Das schafft die ver­meint­li­che Éli­te ganz allein. Die schlaf­wan­deln­de EU-Bla­se ver­kennt in ihrer Selbst­be­sof­fen­heit völ­lig, wie die Men­schen nicht nur in die­sem Land über den Eska­la­ti­ons­kurs denken.

Und die Sozis haben schon lan­ge nicht mehr alle Tas­sen im Schrank. Wie sich gera­de erneut zeigt.

Es könn­te hel­fen, einem kun­di­gen The­ba­ner auf­merk­sam zuzuhören.

Ein klu­ger Mann. Und auch völ­lig unver­däch­tig, ein Putin-Ver­ste­her zu sein.
  1. Die Regie­rung des Fried­rich Merz ist wirt­schafts­feind­lichs­te in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik[]

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