
Dieser auf der Berliner Schaubühne vor Selbstrührung fast vergehende Bundeskanzler sollte sich schleunigst samt seiner Bundesregierung daran machen, den ihm vor bald einem Jahr erteilten Auftrag zu erfüllen. Sollte er sich weiterhin mit abenteuerlichen Konstruktionen daran verheben wollen, die Ukraine zu retten, wird er binnen eines Jahres, spätestens, weg vom Fenster sein. Und das mit Recht.1
Für das, was da gerade als »Friedensplan« und die Zeit nach einem – in weiter Ferne liegenden – Waffenstillstand diskutiert wird, hat weder Merz ein Mandat noch irgendjemand sonst im Bundestag. Erst recht nicht die grandios gescheiterten Grynen. In Brüssel, diesem übergriffigen, seit Jahren miserabel geführten Abzocker-Moloch, erst recht niemand. Das geht so alles nicht.
Und wenn Merz oder jemand in seinem Umfeld, sich bei einem »Ukraine-Plan« ernsthaft auf die Unterstützung der Trump-Mischpoke aus Washington verlassen will, dann ist er von allen guten Geistern verlassen.
Am Ende wird Merz nicht nur der Ukraine nicht helfen, sondern auch die EU insgesamt sprengen. Vielleicht sogar die Rest-NATO gleich mit. Da braucht es gar keinen, der von außen daran dreht. Das schafft die vermeintliche Élite ganz allein. Die schlafwandelnde EU-Blase verkennt in ihrer Selbstbesoffenheit völlig, wie die Menschen nicht nur in diesem Land über den Eskalationskurs denken.
Und die Sozis haben schon lange nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wie sich gerade erneut zeigt.
Es könnte helfen, einem kundigen Thebaner aufmerksam zuzuhören.


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